Eddie Edwards hatte einen Traum: Er wollte an den Olympischen Spielen teilnehmen.
Es gab nur ein Problem. Oder besser gesagt: einige.
Als Eddie mit dem Skispringen begann, hatte er wenig Geld, keine nationale Förderung und eine Ausrüstung, die weit von olympischem Standard entfernt war. Seine Schuhe waren angeblich so gross, dass er sechs Paar Socken übereinander trug, damit sie passten. Sein alter Helm wurde von einer Schnur zusammengehalten. Er trainierte und startete mit geliehenem und gebrauchtem Material und finanzierte seinen olympischen Traum selbst.
Doch unterwegs geschah etwas Bemerkenswertes.
Die anderen Teams begannen zu helfen.
Das italienische Team gab Eddie einen richtigen Helm. Das österreichische Team gab ihm bessere Ski. Die Westdeutschen stellten einen Sprunganzug zur Verfügung. Stück für Stück steuerten die Menschen um ihn herum bei, was sie konnten.
Springen musste Eddie trotzdem selbst.
Und genau das tat er.
1988 vertrat Eddie Edwards Grossbritannien im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen in Calgary. In beiden Wettbewerben wurde er Letzter, doch das spielte kaum eine Rolle. Eddie the Eagle wurde zu einem der unvergesslichsten Athleten dieser Spiele.
Seine Geschichte wird meist als Geschichte individueller Entschlossenheit erzählt. Zu Recht. Aber es steckt noch eine zweite Lektion darin.
Manchmal reicht Entschlossenheit allein nicht aus. Es braucht die richtige Unterstützung im Umfeld. Der eine steuert die Ski bei. Der andere den Helm. Der nächste den Anzug. Setzt man all diese Teile zusammen, bekommt plötzlich jemand die Chance zu fliegen.
Mit dem Management von geistigem Eigentum verhält es sich sehr ähnlich.
Gutes IP entsteht nicht im Alleingang. Das Business bringt seine Strategie und die Fünfjahrespläne ein. Produktmanagerinnen und Produktmanager wissen, wohin sich die Produkte entwickeln. Entwicklungsteams wissen, was gebaut wird und wo Innovation entsteht. IP-Managerinnen und IP-Manager führen alles zusammen, während Patentanwältinnen und Patentanwälte ihre spezialisierte juristische Expertise beisteuern.
Jede und jeder hat eine andere Perspektive. Jede und jeder hält ein anderes Puzzleteil in der Hand. Und damit IP das Geschäft wirklich unterstützt, müssen diese Teile zusammenkommen.
Genau dafür ist Patent Cockpit gebaut: Es bringt die verschiedenen Personen, Abteilungen und Perspektiven im IP-Management zusammen, damit sie als ein Team arbeiten können.
Denn selbst ein Adler braucht ein Team, um zu fliegen.
< Zurück zu allen Blogposts